Sonntag, 30. November 2008

FC Aarau - BSC Young Boys 1:1

Stadion: Brügglifeld
classification: Super League
Zuschauer: 4100



Ein durchaus interessantes Spiel an diesem bitter kalten Abend. In der zweiten Halbzeit wurde ein alkoholfreier Punch genossen, gute Idee und hat über die öderen Spielszenen hinweggeholfen. Aarau war bemüht, aber unter dem Strich spielte YB besser, besonders in der zweiten Hälfte beanspruchte Aarau gleich zweimal das Glück bei jeweils einem Latten- und Pfostentreffer. Dennoch war eine Leistungssteigerung erkennbar und der Wille war weit mehr spürbar als gegen Bellinzona.

Samstag, 15. November 2008

FC Aarau - AC Bellinzona 0:1

Stadion Brügglifeld
classification: Super League
Zuschauer: 4300



Es will einfach nicht mehr. Seit der Cupniederlage ist irgendwie der Wurm im Spiel und er kommt nicht mehr raus. Nach der desaströsen 0:3 Niederlage, welche ich leider Universitär links liegen lassen musste, sollte doch heute gegen ein nicht sonderlich starkes Bellinzona wieder ein Sieg her. Ianu nicht mal im Aufgebot, ob er nun verletzt ist oder nicht, scheint niemand so genau zu wissen. Bengondo spielt zwar beherzt, aber er allein konnte nicht viel ausrichten. Etliche Fehler durchzogen das Spiel, wirkliche Chancen waren keine auszumachen. In der 66. min musste nach einem Kopfball Diarra's das 0:1 hingenommen werden. Aarau suchte den Ausgleich, gefunden konnte nur ein Lattentreffer, mehr war nicht zu verzeichnen. Und die Nachfolgenden Gegner machen nicht wirklich Lust auf mehr. Aarau ist def. wieder auf dem harten Boden der Realität angekommen.

Sonntag, 2. November 2008

FC Aarau - Neuchatel Xamax FC 2:1

Stadion: Brügglifeld
classification: Super League
Zuschauer: 5400



Foto by: www.arowa.ch

Gleich zu beginn bot die Szene Aarau etwas fürs Auge mit einer gross angelegten Pyroshow, welche doch irgendwie zum Spruchband passte.
Der Funke sprang auf die Mannschaft aber nur teilweise über. Bereits in der 10. min musste das 0:1 hingenommen werden. Dank gütlicher Hilfe des Schiedsrichters, welcher in der 14. min nicht auf Rogerios Arm blickte, faustete dieser den Ball regelunkonform über die Linie. Uns konnte es nur recht sein. Trotz allem, Aarau liess die Spielfreude vermissen. Burki erzielte zwar in der 63. min den Siegtreffer, wirklich verdient war der Sieg nicht. Eine langweilige Begegnung, vom FC Aarau zu beginn der Saison ist nicht mehr viel zu sehen.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

FC Sochaux-Montbéliard - Olympique Lyonnais 0:2

Stadion: Bonal
classification: Lique 1
Zuschauer: 17'783



Der 20. Ground sollte etwas spezielles sein. Somit wurde heute ins nahe Ausland gereist, um den Lique 1 Verein FC Sochaux zu bestaunen. Das Stadion sieht aus der ferne weit besser aus als wenn man vor ihm steht. Unsere Plätze waren gut, nur dass für einen Block gerade mal ein einziges Plumsklo für Männer zur Verfügung steht, wirkte ein wenig befremdend. Das Stadion ist ein zweistöckiger Allseater mit blauen Sitzschalen, welche eng gestuhlt sind und bequemlichkeit merklich vermissen lassen. Die Gästefans sitzen in einer Art Vogelkäfig, wie sie in Zoos üblich sind. Die geringe Anzahl der Gästefans war dabei umso erstaunlicher.



Gleich zu beginn gaben die Supporter Sochauxs eine Pyroshow zum besten. Die einzige "Strafe", welche dabei in kauf genommen werden musste, war die Einkreisung Orange gekleideter Platzanweiser. Lautsprecherdurchsagen Fehlanzeige.
OL war zu beginn zwar leicht überlegen, aber nicht zwingend besser. Benzema vergab zwei 100 % Chancen. Sochaux brillierte aber teils mit katastrophalen Abwehfehlern, welche aber von OL nicht gewinnbringend genutzt werden konnten. In der zweiten Hälfte startet Sochaux bedeutend besser, OL's Abwehr steht aber solide. In der 65. min schiesst Benzema mit einem Hammer aus 25 m zum 1:0 ein. Sochaux gibt nicht auf, ist dem Ausgleich bedeutend näher als OL dem Sieg. In der 87. min wird ein Tor Sochauxs aberkannt, ob hier wirklich ein Abseits vorlag, mag bezweifelt werden. In der 91. min erzielt OL dann doch noch das 0:2. Das Resultat aus Sicht Sochauxs eigentlich unverdient, aber so ist nunmal Fussball.

Samstag, 25. Oktober 2008

FC Zürich - FC Aarau 4:0

Stadion: Letzigrund
classification: Super League
Zuschauer: 8900




Anreise ohne Probleme, Parkplatz musste im Letzipark angesteuert werden. Von aussen ist das Stadion, mit Rostambiente, durchaus anzuschauen. Innen ist es eine Katastrophe. Einmal mehr bewiesen, dass eine Tartanbahn ein Stimmungskiller Nr. 1 darstellt. Das Spielfeld scheint schon unrealistisch weit weg zu sein, die Südkurve ist es erst recht. Es wird definitiv Zeit für ein Fussballstadion in der Stadt Zürich. Immerhin verkaufen sie Döner (im Stadion), ein nicht ganz gewöhnliches Catering-Angebot aber ein willkommenes neben den Allzeit-Klassikern Pommes und Wurst.



Über das Spiel möchte ich eigentlich nicht viele Worte verlieren. Aarau war beängstigend unkoordiniert wie gegen St. Gallen. Wo die Spritzigkeit und der Ideenreichtum vom Saisonbeginn stecken geblieben ist, konnte noch nicht ausgemacht werden. Der FCZ war über weite Strecken die klar bessere Mannschaft und dem 1:0 in der 36. min sollten noch 3 weitere Tore in der zweiten Hälfte folgen. Es kann nur gehofft werden, dass im nächsten Heimspiel gegen Xamax eine Trendwende folgt.

Freitag, 24. Oktober 2008

FC Concordia Basel - FC La Chaux-de-Fonds 0:4

Stadion: Rankhof
classification: Challange League
Zuschauer: 450



Als ich an diesem kalten Freitagabend im Rankhof ankam, fand ich vor, was ich eigentlich geahnt hatte: Zuschauer fehlanzeige. Gerade mal 450 unentwegte hatten sich ins Stadion verlaufen. Ein geradezu jämmerliches Bild für die 2. höchste Liga der Schweiz. Es muss natürlich differenziert werden, dass in Basel, im Gegensatz zu Zürich, Concordia klar die zweite Geige spielt hinter dem allumfassenden FCB.



Umso erstaunter war ich dann, als ein "Fanblock" von 8 Hartnäckigen eine Zaunfahne ausrollte und Gesänge anstimmte, respekt. Genutzt hat es nichts, Concordia zeigte sich heute von ihrer allerschlechtesten Seite. Chaux-Fonds spielte nicht gut, aber bereits dies reichte schon um den Gegner zu deklassieren. Beim 0:1 in der 19. min war der Torwart nicht ganz unschuldig, beim 0:2 bereits in der 23. min war die Abwehr inexistent. In der zweiten Hälfte wird Concordia besser und besser und laufen prompt in einen Konter, welcher in der 74. min zum 0:3 führt. Das 0:4 in der Nachspielzeit, ein Abpraller nach einem Freistoss, war nur noch Formsache. In den letzten 10 min vergab Concordia zahlreiche, zum teil hochkarätige Chancen, welche das Spiel evtl. noch anders hätten ausgehen lassen.

Samstag, 18. Oktober 2008

FC St. Gallen - FC Aarau 2:0

Stadion: AFG - Arena
classification: Schweizer Cup, 16. - Final
Zuschauer: 12'314




Ein Super - Stadion. Zumindest von der Autobahn her gesehen befindet es sich direkt an der Ausfahrt. Als den Parkplatzschildern gefolgt wurde, verschwand das Stadion allerdings mehr und mehr am Horizont, 15 min Fussmarsch waren angesagt. Vor dem Eingang die nächste Überraschung. Eine AFG - Arenacard sei zu kaufen, 20.- das Stück. Mit Bargeld bekomme man nichts drinnen. Gute Idee im Ansatz, für Gästefans, welche die Karte danach nicht mehr benötigen und nach Spielschluss die Hauptkasse aufsuchen müssen, eher mühsam bis unnötig.



Das Stadion selbst ist ein hübscher Bau, von aussen nicht ganz so sehr wie von Innen. Einstufiger All-Seater, Stehplätze für den Block der Heimfans, ansonsten grüne Klappsitze, sehr bequem. Das Cateringangebot ist recht ordentlich, das Spielfeld gut überblickbar, nicht zuletzt wegen der steilen Tribünenführung.



Das Spielgeschehen bedarf hingegen nicht vieler Worte. Aarau spielte ungewohnt nervös, der Gegner ungehemmt und einfallsreich. Das 1:0 in der 34. min durch Muntwiler war die logische Konsequenz. Der FC Aarau kam zwar immer mal wieder vors gegnerische Tor, viel spannendes schaute dabei nicht heraus. Das 2:0 fiel in der 74. min durch Dabo, mit freundlicher Unterstützung von Aarau - Keeper Benito, welcher den Ball bei seiner Herausgabe einem Gegner vor die Füsse warf. Wer so auftritt, darf sich auch über eine Niederlage gegen einen Challange League Club nicht wundern.